Villa Beer

Fotografie: Hertha Hurnaus

Presseinformation, Januar 2026


Die Villa Beer in Wien-Hietzing, 1929/30 von Josef Frank und Oskar Wlach erbaut, wird ab
8. März 2026 erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Nach umfassender, mehrjähriger
Restaurierung unter Leitung von Lothar Trierenberg und der Villa Beer Foundation in Zusammenarbeit mit
Architekt Christian Prasser und dem Bundesdenkmalamt konnte der ursprüngliche Charakter des Hauses
bewahrt und eine zeitgemäße Nutzung ermöglicht werden.


Das für die Familie Julius und Margarete Beer entworfene Wohnhaus gilt als Schlüsselwerk der zweiten
Wiener Moderne.


Künftig wird die Villa als lebendiger Ort genutzt: Sie kann im Rahmen individueller und dialogischer
Führungen besucht werden, an Wochenenden auch ohne Führung. Ergänzt wird das Angebot durch
kulturelle Veranstaltungen, Symposien, Forschung, Publikationen und Bildungsprogramme. Das
Führungsprogramm widmet sich sowohl der Architektur als auch dem Schicksal der jüdischen
Bauherrenfamilie sowie dem zeitgeschichtlichen Kontext der 1930er Jahre in Wien. Zudem können Räume
der Villa für Veranstaltungen gemietet werden, und in drei Gästezimmern besteht die Möglichkeit, auch
über Nacht zu bleiben.


Vor allem soll die Villa Beer ein Ort für Kultur, Forschung und Bildung werden.
„Zwischen den Begriffen Kochen, Essen, Schlafen, Arbeiten und dem des Wohnens liegt das, was wir Architektur
nennen.“ Josef Frank


„Das Haus soll vor allem erlebbar machen, welche Kraft gute Architektur hat – das ist es, was in der Villa Beer
unmittelbar spürbar ist.“ Lothar Trierenberg


„Auch wenn die Villa Beer künftig öffentlich zugänglich ist, soll ihr Charakter als Wohnhaus so weit wie möglich
erhalten bleiben. Besucher und Besucherinnen sollen sich als willkommene Gäste fühlen.“ Katharina Egghart

Architektur

Arch. Christian Prasser, www.cp-architektur.com

Baukoordinator u. ÖBA

Coordin.at Ziviltechniker

Landschaftsplanung

Auböck+Kárász Landscape Architects

Brand

Zivilingenieure und Architekten

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